Die Königin im schwarzem Kleid
- Sofia Bianco

- 14. Nov. 2020
- 1 Min. Lesezeit

Jonas wusste nicht wie er in solch eine tragische un pseudotypische Situation gekommen war. Er musste fliehen, vor der Königin im schwarzem Kleid. Sie verfolgte ihn, da er den König August heimlich getroffen hatte, dabei wusste er in welche lebensgefährliche Not er gelangen würde, wenn die Öffentlichkeit dies mitbekäme. Einer der Lieblingssoldaten der Königin erwischte die beiden bei einem leidenschaftlichem Zungenkuss. Der Soldat wurde wütend und schrie Jonas an, er sei ein Versager, ein Lügner, ein Idiot. Dann rannte er weg, Jonas weigerte sich dem Soldat hinterherzurennen, wozu auch. August sah ihn an. Mit Mitleid.
"Tut mir Leid Jonas. Ich habe es bereits meiner Frau gesagt."
Und dann kam sie, die Königin im schwarzem Kleid. Sie sperrte den Mund auf, ihre spitzen Zähne kamen zum Vorschein.
Jonas bewegte sich langsam von August weg und drehte sich kurz darauf blitzartig um.
Rennen. Das war das einzige Wort welches ihm zur Verfügung stand. Und er rannte. Über die Straßen, bis hin zur Metro. Er stolperte die Treppen herunter. Hinter ihm, eine Armee, an der Spitze die Königin im schwarzem Kleid. Die hellgelben Wände waren von grellenTeppichen bedeckt, an einer Stelle fand Jonas ein Versteck, in welches er hineinschlüpfte. Hinter den überlappten Wänden befand sich ein altes öffentliches Bad, von Dreck beschmutzt, mit schwarzen Klotüren, die von violetten Graffiti's bedeckt waren. In einer der Kabinen sperrte sich der junge Transgender ein, kletterte auf das Klo und wartete ab.



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