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The Travel Space

This is the travel page. Still being edited. Small steps towards the goal.

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Ein Wochenende in Batumi

Ende November findet an zwei Tagen ein Yoga Event in Batumi statt. Die perfekte Ausrede um mir mal Batumi etwas genauer anzusehen.

27.November 2021:

Heute wache ich um 7:00h auf. Ich bereite alles vor. Finn und ich gehen zu McDonald's wo etwas später auch Ana auftaucht. Wir warten auf die Marschrudtka nach Batumi, aber die möchte nicht kommen. Ich hole mir im Supermarkt was zu essen, Ana kommt und meint, die Marschrutka kommt erst um 10h. Wir fahren also mit ihrem Auto nach Batumi. Wir unterhalten uns über alles Mögliche und gucken uns nebenbei die schöne Landschaft an. Die Straßen sind in Herbstfarben getaucht worden. Ich penne eine Weile, dann kommen wir in Batumi an. Ich suche nach dem Komuna Hostel, verabschiede mich dort von Finn. Ich gehe in mein Hostel, lasse dort meine Sachen und mache mit Ana, Ana und Mariam eine Yogastunde in der Komuna-Bar. Bei der Meditation fange ich sogar an zu weinen. Anschließend gehen wir raus. Die Ana's zeigen mir eine Kirche, die früher katholisch war und jetzt orthodox ist. Es ist die schönste Kirche die ich jemals in Georgien gesehen habe. Kurz darauf treffen wir auf einen Kumpel von Ana, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe (Update: er heißt Tornike).Ich werde zu Khinkali und Hatschapuri eingeladen. Wir gucken uns einige Sehenswürdigkeiten in Batumi an, darunter auch eine griechische Statue. Danach gehen wir an die Küste von Batumi. Das Wasser ist extrem beruhigend. Wir chillen eine Weile am Strand. Danach mache ich mich auf den Weg, alleine die Stadt zu erkundigen, nachdem ich bei der Tour-Info gewesen bin. Ich entdecke die Ali und Nino Statue, das Riesenrad von Batumi, die ABC-Tower und die Light Bridge. Gehe dann wieder zurück in Richtung Zentrum. Bevor meine Handybatterie ausgeht, bekomme ich den Standort von einer Ausstellungseröffnung von Ana zugeschickt, die um 20h in einem Café stattfindet. Ich lasse mir ein kleines Tattoo am Fußgelenk stechen und gehe dann dorthin. Auf dem Weg verlaufeich mich. Ich gehe zu einem Money Exchange Service und gucke dort nach dem Standort. Laufe etwas unruhig weiter. Frage bei einem anderen Restaurant wieder nach Google Maps. Laufe weiter. Plötzlich treffe ich auf eine mir bekannte Person. "Do I know you?", frage ich ihn. Es ist Tornike. Er lacht und wir gehen zusammen zum Conte-Café. Ich gucke mir dort die Ausstellung von Biimo an, einem unbekannten georgischen Künstler, der die Medien auf eine alternative Art kritisiert. Mit dem Handy kann man sich dir die 3D- Bilder angucken. Ich setze mich danach zu Ana und Ana an einen Tisch, trinke einen Tee, unterhalte mich mit ihnen und anderen Bekannten von Ana über alles Mögliche. Sie laden mich wieder ein. Anschließend gehen wir in die Komuna-Bar, probieren den Hurrican Cocktail aus. Er wird aus Orangensaft, Zitronensaft, Marakuja und zwei unterschiedlichen Rumsorten gemacht. Den muss ich in der Megobar unbedingt auch mal machen.Wir spielen Uno, zeigen uns gegenseitig Kartentricks, reden über sämtliche Themen. Ich lerne einige andere Georgier kennen. Gegen 2Uhr morgens gehe ich dann ins Bett und schlafe todmüde ein.

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28. November: Ich wache ziemlich früh auf, gegen 8 Uhr morgens. Ich packe meine Sachen und gehe in ein Café, mache ein wenig meine Georgisch- Hausaufgaben, während ich Tee trinke. Ich denke über die nächste Woche nach. Gegen 11 Uhr kaufe ich mir eine Yogamatte und gehe in die Komuna-Bar, wo ich mit Ana, Ana und noch zwei weiteren Personen Yoga mache. Danach fahren wir mit dem Auto zum Batumi Art Festival Argani, gucken uns kurz die Stände an, gehen anschießend zum Carrefour, holen uns etwas zu essen. Verabschieden uns von Ana, die mit dem Taxi zurückfahren muss, da sie schon bald wegen ihrer Arbeit nach Tbilisi fahren muss. Wir setzen uns an den Strand, essen, reden, chillen. Dann entscheiden wir, dass Zurückfahren eine gute Option ist. Wir verabschieden uns von Ana’s Kumpel Tornike und fahren wieder nach Zugdidi. Es wird bald dunkel. Auf der Fahrt telefoniere ich mit der Familie. Wir kommen gegen 19 Uhr an. Ich esse kurz etwas, räume auf, versuche einen Essensplan aufzustellen. Schreibe meinen Bericht. Gestalte etwas eine neue Rubrik im Blog und gehe schlafen.

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Knapp 4 Monate in Georgien (3.September-23.Dezember)

 

Das Abitur ist in der Tasche. Wie soll es jetzt weitergehen? 

Ich denke darüber nach, ein freiwilliges Jahr im Ausland zu machen, bevor ich ein Studium anfange. Durch einige Kontakte meines Vaters kommen wir sehr schnell auf die Idee, die Website von Weltwärts zu besuchen. Ich finde nach einer Weile das Projekt  „Mego Bus on Tour- Jugendaktivitäten in der Region“. Ich kontaktiere die Entsendeorganisation „Act for Transformation“ und bewerbe mich für diesen Projektplatz. Nach einem Telefonat mit Jürgen Menzel, dem Leiter von Act for Transformation steht es für mich fest - ich werde an diesem Freiwilligendienst teilnehmen. Es werden zwei Onlineseminare organisiert, wo wir uns über einige organisatorische Gesichtspunkte wie beispielsweise über das Thema Spendenwerbung unterhalten.

Vom 25. Juni bis zum 1. Juli findet ein Vorbereitungsseminar in Aalen, einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart, statt. In dieser Woche lerne ich die anderen Freiwilligen zum ersten Mal persönlich kennen. Die Freiwilligen werden u.a. auf den Freiwilligendienst, als auch auf die neue Kultur vorbereitet. 

Nach dem Sommer beginnt der Freiwilligendienst. Er fängt mit einem Orientierungsseminar an, welches vom 3. bis zum 19. September stattfindet. 

Die Freiwilligen werden in zwei WG’s aufgeteilt. Lara und ich kommen in eine WG's, Andy, Lars, Max, Finn und Clara kommen in die andere. Am ersten Tag gehen wir alle gemeinsam ins Café Flowers, Achi erzählt uns einige geschichtliche Fakten über Tiflis. In den nächsten Tagen lernen wir das "Caucasus Office" kennen, kaufen georgische SIM-Karten, erkunden den Mtatsiminda-Park. Darauf folgen auch der Rike-Park, die Sameba-Kirche, das Nationalmuseum, die lutherische Kirche, das ISNS und die Weinkeller von Tbilisi. Am 9. September fahren wir nach Mzcheta, gucken uns zwei Kirchen an, fahren an dem sogenannten "Turtel-Lake" vorbei. Am darauffolgenden Tag besuchen wir in Tbilisi das historische Monument  namens „Chronicles of Georgia“, welches zehn Jahre lang gebaut wurde. Genau daneben befindet sich eine noch nicht fertig gebaute Kirche von 2014. Wir machen am Nachmittag ein Picknick, wo uns Luca, der Bruder von Achi, zeigt, wie mann georgische Trommel spielt. Des Weiteren lernen die Freiwilligen auch noch die Einsatzstelle von Joschi, einem weiteren Freiwilligen, kennen. LifeChance heißt diese Einsatzstelle. Am 14. September fahren wir zweieinhalb Stunden nach Signari, gucken uns zwei Kirchen an, baden im heiligen Wasser. Wir gucken uns die Stadt an, laufen zu einer Burg, gucken uns das Signari Museum an, essen im gleichem Ort zu Abend. Am nächsten Tag fahren wir nach dem Online-Sprachkurs nach Gori, gucken uns dort das Stalin-Museum an. Am 16. September geht es weiter nach Stepansminda, wir besuchen auf dem Weg dahin sowohl ein Kloster als auch ein Denkmal russischgeorgischer Freundschaft. Wir fahren auch zur russischen Grenze, gehen dort ebenfalls in eine Kirche. An den nächsten Tagen machen wir eine Wanderung durch die Berge von Stepansminda, lernen Familienangehörige von Achi kennen, besuchen eine weitere Kirche und machen eine Abschiedsrunde bevor das Orientierungsseminar zu Ende ist.

Am 19. September ist es dann soweit. Ich fahre mit Finn (einem anderen Freiwilligen) und Alena (eine damalige Freiwillige, die jetzt als Sozialarbeiterin in Zugdidi lebt) und Inga fünf Stunden im Taxi Richtung Zugdidi. Auf der Fahrt platzt ein Reifen. Angekommen in der Wohnung lernen Finn und ich Tamriko, die Vermieterin und deren Schwester Nana kennen. Die beiden laden uns zum Essen ein. Nach dem Essen räume ich alles in mein Zimmer. Die Wohnung ist sehr groß. Sie besteht aus zwei Etagen. In der unteren Etage befindet sich das Wohnzimmer, wo sich Nana und Tamriko meistens aufhalten. Genau daneben ist die Küche, die wir alle gemeinsam benutzen. In der oberen Etage gibt es ein weiteres Wohnzimmer, drei Schlafzimmer (eins für mich, eins für Finn, eins für die Schwestern), einen weiteren Aufenthaltsraum und ein Badezimmer. 

Am Abend gehen wir mit Inga und Alena im botanischem Garten spazieren, gucken uns dabei den Damiani-Palast von außen an.  Auf dem Weg nach Hause sehe ich zum erstem Mal die Megobar. Am nächsten Morgen gucke ich mir den riesigen "Basari" an. Um 15 Uhr treffe ich Edo, den Chef der Megobar. Er zeigt mir meine Einsatzstelle, erklärt mir, was ich dort machen kann. Wir treffen danach dessen Frau Nana und gehen mit ihr essen. Am Nachmittag lerne ich zum ersten Mal, wie man Kaffee macht. Ich lerne Alex, den Barkeeper, und Irma, die Köchin kennen. Edo stellt mir Nini vor, ein Mädchen, das sehr gut singen kann. 

Am nächsten Tag gehe ich mit Finn durch Zugdidi spazieren. Wir gucken uns den Dadiani-Palast, dessen Ausstellung und den danebenliegenden Maria-Tempel an. Später in der Megobar treffe ich auf einige Menschen und spiele mit ihnen Billard, während Nini und Mariam (ein anderes Mädchen) Karaoke singen. Als ich später zu Hause ankomme, sind Nachbarn und Freunde von Nana und Tamriko zu Besuch, mit denen ich mich auch ein bisschen unterhalte.

Am nächsten Morgen gehe ich erstmal einkaufen, Tamriko gibt mir und Finn georgischen Salat zum Essen. Edo und seine Familie sind zu Nana’s Cousin zum Essen eingeladen worden, da dieser Geburtstag hat. Er fragt mich, ob ich Lust habe mitzukommen. Ich danke ihm und sage ja. Ich werde also von Nana und Edo mit dem Auto abgeholt. Wir fahren in das nächste Dorf, das etwas außerhalb von Zugdidi liegt. Nika, der Cousin der Geburtstag hat zeigt mir seine Holzwerkstatt, schenkt mir eine Haarnadel und ein kleines Haus aus Holz. Zum Abendessen gibt es georgischen Salat, Khatchapuri, Kuchen, Obst, geräucherten Käse, Brot und Fleisch mit Pilzen. Ich bekomme selbst-gemachten Wein und Pfaumensaft, lerne Nana’s Großeltern kennen. Ich lasse mir den Saal zeigen wo Churchkhela (eine längliche Süßigkeit, die mit Nüssen gefüllt ist) gemacht wird. Von der Decke hängen Massen an Chili.  Etwas später fahren Edo, Nana, deren kleine Tochter Nino und ich wieder zurück. Ich danke ihnen herzlich für die Einladung.  Am nächsten Tag treffe ich Alex, der mir im botanischem Garten seine Bilder zeigt.  Am gleichen Tag lerne ich in der Megobar, wie man Cocktails macht, was man alles dafür braucht.    

 

Ich singe mit Nini Karaoke. In den nächsten Tagen lerne ich Maiko, unsere Sprachlehrerin kennen, gucke mir weitere Bilder von Alex an, bespreche mit Edo einige Dinge über den zukünftigen Sprachkurs, fahre mit Finn nach Anaklia. Dort gucken wir uns das Schwarze Meer und die  halb-fertigen Gebäude an. Laufen über die Holzbrücke. Verbringen dort den halben Tag. 

Am nächsten Tag werde ich umsonst zur "Shota Meskhia State University of Zugdidi" mitgenommen, treffe dort auf Ana, eine Studentin, die mir das Gebäude zeigt. Sie meint, ich kann ihnen eine E-Mail schicken, um zu sehen, wie ich dort mithelfen kann. Am Nachmittag treffe ich auf Edo in der Megobar, wir erstellen einen neuen Facebook-Post für den Sprachkurs. Danach gehe ich mit Alena und Finn Abendessen. Das ist unser erstes Mentorentreffen. Später bekomme ich ein Fahrrad von der Megobar gestellt. In den nächsten Tagen lerne ich das GG-Sportzentrum, das georgische Tanzstudio, das Atinati-Gebäude, Lexo, meinen neuen Fitnesstrainer und Lika, ein russisches Mädchen, kennen. Mache mit Finn einen versuchten Ausflug nach Chakvinji. Wir bemerken zu spät, dass die Burg 20 Kilometer von der Busstation entfernt ist. Fahren also zurück. Am 3. Oktober sind wir bei Edo und Nana zum

Essen eingeladen. Ich lerne Nino’s Bruder Nodo kennen, sehe zum ersten Mal den Megobus. Am 5. Oktober treffe ich die Leute, die bei meinem Spanischkurs mitmachen wollen.   

 

 

Am 7. Oktober gebe ich zum ersten Mal sowohl meinen spanischen, als auch meinen deutschen Sprachkurs. Ich verbringe den Rest des Nachmittags in der Megobar und mache dort das Übliche.  Am 8. Oktober lerne ich das "Youth Council" kennen. Dort findet ein Musikevent statt. Es wird getanzt, gerapt, gesungen, alles. An diesem Tag kommen auch Lara, Andy und Lars uns besuchen. Mit ihnen gehen wir noch ein bisschen spazieren. Am nächsten Tag fahre ich mit Lars, Andy und Lara nach Mestia. Wir wollen die Marschrutka gegen 8 Uhr morgens nehmen, es wird aber am Ende erst 11 Uhr.  Angekommen in Mestia beginnt die Wanderung nach Urshguli. Auf halbem Weg kehre ich nach Mestia zurück, gehe in Inga’s Guesthouse wo ich auf eine junge Frau namens Eva treffe. Sie kommt aus Litauen und macht zurzeit in Georgien Ferien. Mit ihr gehe ich im Panorama-Café essen, unterhalte mich mit ihr und gehe kurz vor Mitternacht ins Bett. Am nächsten Tag mache ich eine Wanderung zum Mestia Cross und zu den "Koruldi Lakes".  Werde von drei Georgiern wieder runter ins Dorf gefahren. Ich gehe in das nationale Museum, klettere auf das Dach eines anderen Museums, besuche die St. Nikolaus Kirche, gucke mir den Film „Dede“    an. Am nächsten Tag fahre ich zurück nach Zugdidi. Unterwegs schenkt mir ein Fremder ein schwarzes Armband.

In den nächsten Tagen gucke ich bei einem Training des Roten Kreuzes in der Megobar zu, tanze zu georgischer Musik, gehe zum georgisch-Sprachkurs. Edo erzählt mir von einem Wettbewerb, den die Megobar eventuell gewinnen könnte. Ich lerne das Keramikatelier von Zugdidi kennen. Am 18. Oktober treffe ich in "Casa de Khasia" auf Jürgen Menzel, den Leiter der Organisation act4transformation. Ich zeige ihm und  der Freiwilligen Clara die Megobar. Wir verbringen zusammen den Tag. Am nächsten Tag gebe ich wieder meinen Spanisch- und Deutschunterricht. Am Samstag fahre ich mit Alex nach Jvari, wo er an einem sehr verlassen aussehenden Projektplatz eine Wand bemalt. Ich lerne außerdem die Gegend von Lia kennen und gucke am späten Nachmittag bei der EU-Feier in der Megobar vorbei. Am 27. Oktober lädt mich mein Fitnesstrainer zum Frühstück im Pancake-House ein. Heute gebe ich auch meinen Deutschkurs für B1. Heute ist auch der Tag, an dem ich zum erstem Male  zum georgischen Tanzkurs gehe und das Restaurant LETO entdecke. Am 31. Oktober wird eine Halloween Party in der Megobar organisiert. Ich helfe ein wenig bei der Dekoration, wir gucken uns Gruselfilme an. Am Wochenende kommt eine Organisation aus Tbilisi, welche ein Video für einen Wettbewerb machen möchte. Sie filmen einen kurzen Ausschnitt von mir, in dem man mich mit dem rosafarbenen Megobar-Pullover sieht und  in dem ich kurz meine Meinung über zu diesen sozialen Treffpunkt sage.  

 

 

Am 5. November fahre ich nach Tbilisi, besuche dort die anderen Freiwilligen. An diesem Wochenende gehen wir Freiwilligen frühstücken, und gucken uns dann einen Straßenmarkt an. Drei von uns gehen in ein öffentliches Schwefelbad. 

Als ich wieder in Zugdidi bin lerne ich Guka, einen Boxtrainer kennen, der mit mir eine Stunde Boxen macht- einfach so. In den darauffolgenden Tagen gebe ich meine Sprachkurse, bereite dafür einiges zum Thema "soziale Medien" für B1 vor. Im Spanischkurs bringe ich den Teilnehmern das Lied „Me gustas tú“ bei. Ich treffe mich noch mit zwei georgischen Mädchen später am Nachmittag im botanischem Garten. Am 13. November gehe ich zu einer öffentlichen Yogastunde im Skatepark, welche ich auf Facebook gefunden habe. Dort lerne ich Ana und Ana kennen, mit denen ich mich nach dem Yoga noch kurz im botanischem Garten unterhalte. Dort sehen wir uns auch eine Modeshow an, die gerade dort stattfindet. Am nächsten Tag gehe ich zum Herbst-Event, welches vor dem botanischen Garten stattfindet. Es ist das erste Event, bei dem der Megobus eingesetzt wird. Es gibt einige Stände, an denen  es u.a. selbstgemachter Wein, selbstgemachte Taschen und selbstgemachter Schmuck angeboten wird.

Am nächsten Donnerstag gehe ich zum ersten Mal mit einem Bekannten in ein georgisches Theater. Das Theater heißt "Shalva Dadiani". Dort gucken wir uns das Stück „Digi-Digi Gom-Gom Putsi-Putsi“ an. Es sind mehrere Szenen, in denenUnglück einzelner Menschen dargestellt wird. An den darauffolgenden Tagen gibt es kein Wasser und kein Gas in unserer Wohnung. Finn, Alena und ich fahren nach Kutaisi, wo wir uns die Colchis-Fontäne, die Altstadt, Gelati, einige Moscheen, die "White Bridge" und die Bagradi-Kathedrale angucken. Fahren dann am Abend nach Krelati, da es keine Marschrutkas nach Zugdidi mehr gibt und dann per Autostop wieder nach Hause. Die zwei Aserbaidschaner, ein Vater und ein Sohn, geben uns während der Autofahrt Wein und Schokoriegel.

 

Am Sonntag gehe ich zum ersten Mal mit einer Freundin in die Kirche  "St. Virgin of Vlacherna", wo ich eine dreistündige Messe mitmache. Später besuche ich mit einer anderen Freundin einige Secondhand-Shops.

Am 23. November bereite ich ein Picknick für meinen spanischen Konversationsclub vor. Wir singen, unterhalten uns, essen von mir selbstgemachten Hummus und Mandarinen und genießen den Abend. Lerne in den nächsten Tagen das "Tamtini-Café" und das "Youth Council" von innen kennen. Am 28. November geht es nach Batumi, weil dort in der Komuna-Bar ein Yoga-Event stattfindet. Ich gucke mir mir Freunden einige Sehenswürdigkeiten und das Schwarze Meer an.  Die Ali-und-Nino-Statue, das Riesenrad, der ABC-Tower und die Light Bridge checke ich auch ab.  Am Abend gibt es auch noch eine Ausstellung von Biimo in einer von Ana’s Lieblingsbars. Am nächsten Tag gehe wir zum Batumi Art Festival Argani und fahren am frühen Nachmittag wieder nach Hause.     

 

Am 31. November bekommen Finn und ich Besuch von Max und einem Freund von ihm. Sie bleiben zwei Nächte im Ort. Wir fahren am 2. November mit ihnen nach Tbilisi, wo ich eine Woche lang ein Praktikum bei LifeChance mache. Joschi, der Freiwillige der dort arbeitet zeigt mir den Ort am  ersten Tag nach der Ankunft. Am 6. Dezember beginnt die Vorbereitung für das Weihnachts-Event. Ich lerne nebenbei die Jugendlichen kennen. Wir basteln an den Tagen Girlanden, essen gemeinsam , ich mache eine Weihnachts-Playlist. Zusammen mit den Jugendlichen machen wir einen Punsch, einmal ein Topf mit Alkohol, einmal ohne. Am 9. Dezember findet dann das Event statt. Es gibt einen Glasschmuckstand, einen Puppenstand, einen Adventskranzstand und einen Snackstand. Wir genießen den Tag dort, Lars, Andy und Lara kommen auch zu Besuch. In den darauffolgenden Stunden verbringe ich die meiste Zeit mit den anderen Freiwilligen. 

 

 

Am 11. Dezember geht es wieder nach Zugdidi, wo ich in den nächsten Tagen von einer guten Freundin zu ihr nach Hause eingeladen werde, nachdem wir zusammen im botanischem Garten spazieren gegangen sind. Sie bereitet für uns zwei Mahlzeiten vor, wir spielen Klavier, reden, singen und verbringen einen schönen Abend. Ich bekomme ein Glas hausgemachter Fruchtsoße mit auf den Heimweg. In den nächsten Tagen treffe ich Ana, suche nach einer neuen Wohnung, wir „retten“ einen kleinen Welpen, fahren mit ihm zum Tierarzt. Mariam, ein Mädchen, das sich sehr gut mit Tieren auskennt, verpasst ihm zwei Spritzen. Wir geben ihm Medizin gegen das Pardo-Virus, ich gehe in die Megobar, wo ich auf zwei Deutsche stoße, die gerade auf Reisen sind. Dann gehe ich nach Hause und bemerke-, dass der kleine gerettete Welpe gestorben ist, weshalb ich ihn am nächstem Tag nach dem Mentoren-Meeting mit Alena gemeinsam mit Ana und meinem Nachbarn Levan begrabe. Am Abend esse ich mit Inga, Alena, Salome, einer Ukrainerin und Said zu Abend. Am nächsten Morgen macht Clara Fotos von mir in der Megobar. Ich fahre am 21.  September mit Alena und Inga nach Tbilisi. Am 22. September gibt es eine Abschlussfeier im "Caucasus Office", für die Lara und ich am Vormittag Plätzchen vorbereitet haben. Dort essen wir, singen Karaoke und tanzen georgische Tänze. 

Am nächsten Morgen fährt Achi Said, Alena und mich zum Flughafen. Ich fliege an diesem Tag über Warschau nach Frankfurt um dort meine Familie zu besuchen. Das waren die letzten vier Monate. Ich habe vieles erlebt. Manche guten Dinge, manche schlechten. Wie es weitergeht, dass weiß ich nicht. Wir werden es sehen. Es waren tatsächlich sehr bunte Wochen, voller Erfahrungen, Lektionen, Lachen und Weinen - so wie es sich gehört. Ich freue mich auf die nächste Zeit in Georgien. 

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