Abgeschirmt
- Sofia Bianco

- 22. Aug. 2019
- 1 Min. Lesezeit

Durch das Fester zu schauen und zu sehen wie dünne Tropfen die Luft beschmücken. Im Hintergrund hört man ein Lied, welches komplett fehl am Platz ist, aber trotzdem es hinkriegt, den Moment in eine perfekte Filmszene zu verwandeln.
Inneres Licht lächelt und füllt den Körper mit sanfter Wärme, als sei sie ein angenehmer Wintertee, bestehend aus Ingwer und Zitronen.
Und man wird süchtig nach dieser endlosen Ruhe, die vor den Augen herrscht, denn sie ermöglicht sogar, den eigenen Atem lauschen zu können.
Die Brust gehr auf und ab, ganz sanft, auf, ab, auf, ab.
Die Augen durchsuchen neugierig die Umgebung und speichern 90% der Bilder unterbewusst ein, um sie später in nichtwiedererkennbare Träume zu verwandeln. Die Ohren richten ihre Aufmerksamkeit den plötzlich erscheinenden Hintergrundgeräuschen, die die Stille beeinträchtigen wollen.
Doch der Atem geht weiter. Auf, ab, auf, ab.



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